Tag 2: Die erste Grenze, oder: Von Deutschland nach Österreich

Tag 2: Die erste Grenze, oder: Von Deutschland nach Österreich

Tag 2 begann mal wieder kalt. Es schneite in der Nacht, doch zum Glück war schnell alles wieder weg.

Bayrisches Frühstück in München

Der Tag begann direkt super, ich bekam ein Typisch Bayrisches Frühstück, Weißwurst mit Brezel, richtig lecker!

Wir quatschten noch eine zeit lang und dann packte ich meine Sachen.
Noch das ein oder andere Foto an der Maja und schon ging es los, Tami folgte mir die ersten Kilometer bis zum Touratech Shop. Dort wollten wir noch ein Abschiedsbild machen.

bei Touratech in München

Von hier an ging es alleine weiter.
Jedoch nur ins in einer Stunde entfernten Waldkraiburg zum Valle.

Valle on Tour durfte ich ja bereits im Dezember schon mal kennenlernen, bei einem treffen in seiner Heimat Steinheim, die ja auch direkt in der nähe meiner Heimat Blomberg liegt.

Da ich für mein Abenteuer noch einige Halterungen für die GoPro brauchte und Valle in seinem Shop ja die tollen und äußerst flexiblen Halterungen von Kugelflex verkauft, war das natürlich ein Grund mehr ihn zu besuchen.

Er zeigte mir sein Lager und sein Studio, wir quatschten ein wenig und dann baute er mir die Halterungen auch noch an.

Bei Valle on Tour angekommen!

Nun musste ich aber dringend mal weiter! Ich hatte mir ja vorgenommen noch bis zum Hotel Iselsbergerhof in Österreich zu kommen.

Also Abfahrt! Es ging erstmal über Land und dann schleunigst bis zur Grenze.

Die ersten Berge, ganz kurz vor der Grenze zu Österreich

Es wurde langsam dunkel und immer kälter, den ganzen tag war es immer noch sehr Windig, das ließ dann aber ab Österreich glücklicherweise nach.

Stundenlang ging es über die Autobahnen, bei so extremen Wetterunterschieden dass Ichs kaum glauben konnte. Nach jedem Tunnel wechselte das Wetter, von -10 bis +5 Grad war alles dabei. Manchmal konnte ich nur Schrittgeschwindigkeit auf der Autobahn fahren, weil es schneite, die Sicht dementsprechend schlecht war und es dann auch extrem glatt und rutschig auf der Schneedecke war. Dann wieder ein Rettender Tunnel, in denen ich mal wieder durchatmen konnte, die Steigende Temperatur im Tunnel genießen konnte, um dann gespannt zu hoffen dass es bei der Ausfahrt wieder besser wird.
So war es dann auch manchmal. Teilweise relativ warm und vor allem Trocken auf der Straße, natürlich hatte ich rechts und links der Straße immer recht viel Schnee grade auf den Rastplätzen oder Parkplätzen lag überall so viel, dass selbst wenn ich gewollt hätte da nicht drauf fahren konnte.

Nach dem letzten Tunnel hatte ich dann das größte Glück so gut wie kein Schnee mehr, die Temperatur war im + Bereich und ich fuhr endlich von der Autobahn ab.
Landstraße! Kurven! und das im trockenen! Ich war so happy, dass ich unterm Helm anfing zu Jubeln. Ich freute mich lautstark über jede einzelne Trockene Kurve!

Die ersten Kilometer auf meiner Reise die ich richtig genießen konnte, die einfach nur Spaß machten.

Auch wenn es schon längst dunkel war wunderte ich mich über die leeren Straßen, war aber so Euphorisch das ich das gar nicht weiter beachtete.

Dann rief Sepp vom Hotel irgendwann an, um nachzufragen wo ich denn bleiben würde, ich solle doch bitte an die in Österreich geltende Sperrstunde wegen Corona denken.

Nun gut, das war glücklicherweise machbar. um ca 20:30 Uhr fuhr ich mit einsetzendem Schneefall am hotel vor.

Direkt bekam ich ein Bier, Suppe und ein fantastisches Wiener Schnitzel.

Das hab ich nach dem langen Tag wirklich gebraucht!

In der zeit, in der ich aß schneite es unaufhörlich weiter, so stark dass ich mich mit dem essen etwas beeilen musste, da wir Maja noch in die Garage Umparken wollten. Diese war aber hinter dem haus, etwas liefergelegen und zusätzlich musste ich scharf um die kurve

Innerhalb kürzester Zeit sah es plötzlich so aus

Was zu erwarten war, bei dem glatten Neuschnee und dem Gewicht der Maja legte es mich das erste mal in Österreich hin. natürlich so blöd dass wir selbst zu 3. keine Chance hatten sie einfach wieder Aufzustellen, wir drehten sie auf der Seite liegend in eine bessere position und stellten sie dann auf. Dann hieß es sie irgendwie ohne nochmal weg zu rutschen die letzten paar meter in die garage zu bekommen.

Geschafft!

Nun ab aufs Zimmer und erstmal ankommen.

Da ahnte ich noch nicht dass mein Aufenthalt in Österreich deutlich länger andauerte als geplant.

 

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